„Communication for Cooperation”

Internationales Erasmus+ Seminar zum Thema Kommunikation im Mühl-fun-viertel war ein voller Erfolg!

Ein Weiterbildungsseminar für JugendarbeiterInnen aus ganz Europa fand im Mühl-fun-viertel, in Klaffer am Hochficht von 07.02.2020 – 14.02.2020 statt.

Einmal mehr trafen sich, unterstützt vom EU-Programm ERASMUS+, JugendarbeiterInnen aus ganz Europa für einen „Training Course“ im Mühl-fun-viertel. Das Projekt hatte zum Ziel, den TeilnehmerInnen aus Italien, Portugal, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Griechenland und Österreich, neue Kompetenzen für eine gute Kommunikation zu vermitteln. Im Fokus stand die Frage, wie eine funktionierende Kommunikation durch gelebte Kooperation stattfinden kann.

Ein wichtiger Aspekt war dabei, vor allem zentrale Methoden und Theorien der Kommunikation einerseits kennenzulernen, aber andererseits auch anhand praktischer Übungen zu trainieren. Von der Theorie der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, bis hin zu psychologischen Theorien wie der Transaktionsanalyse, gab es ein breites Spektrum an Inhalten.

„Auch öffentliches Reden und das Sprechen vor einer Gruppe wurden geübt und erprobt, denn JugendarbeiterInnen nehmen heutzutage in vielen Gemeinden eine zentrale Schlüsselrolle zwischen GemeindevertreterInnen, Eltern, Jugendlichen und zahlreichen anderen Anspruchsgruppen ein. Die Herausforderung auf jeder Ebene gut und funktionierend zu kommunizieren ist dabei groß“, so Martin Kraschowetz, der handelsrechtliche Geschäftsführer des Mühl-fun-viertels.

Nicht nur die TeilnehmerInnen zeichneten sich durch hohe kulturelle Vielfalt aus, sondern auch das Trainerinnenteam war bei diesem Seminar mit hoher internationaler Kompetenz und Erfahrung ausgestattet. Die beiden Partnerorganisationen des Mühl-fun-viertels „Associazione Agrado“ aus Italien, und die portugiesische Organisation „Ha Moment“, stellten mit Laris Guerri und Olga Kuczynska, zwei ihrer erfahrensten Trainerinnen zur Verfügung.

„Vor allem die internationale Zusammenarbeit und der Aufbau von langfristigen vertrauensvollen Partnerschaften wird enorm erleichtert, wenn bereits ein TrainerInnenteam vor Ort ist, das genau diese Art von Erfahrungen bereits besitzt. Dafür danken wir unseren Partnerorganisationen sehr herzlich“, betont Kraschowetz.

Die nun durch die Ergebnisse dieses Erasmus+ Seminars gestärkten JugendarbeiterInnen aus ganz Europa nahmen die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Heimatländer mit, um erfolgreicher auf allen Ebenen kommunizieren zu können und damit auch ihre wichtige Aufgabe in der Gemeinschaft noch besser wahrnehmen zu können.