„Avoid the hate“

Internationale Jugendbegegnung zum Thema Rassismus/Radikalisierung im Mühl-fun-viertel von 27.12.2018 – 05.01.2019

Klaffer am Hochficht: Seit vielen Jahren ist das Mühl-fun-viertel Vorreiter, wenn es darum geht,
Kinder und Jugendliche aus ganz Europa zu friedenstiftenden Projekten zusammenzubringen.
Zum wiederholten Male fand heuer auch im Winter eine internationale Jugendbegegnung unterstützt
vom EU-Programm ERASMUS+, im Mühl-fun-viertel in Klaffer am Hochficht statt.

Zum Thema „Avoid the hate“ – „Vermeide Hass“ wurden gemeinsam Methoden erarbeitet,
die es den teilnehmenden Jugendlichen ermöglichen, Rassismus und Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und dagegen zu steuern.
Dabei ging es vor allem auch darum „wann“ Rassismus beginnt und welche Rolle dabei auch die bekannten typischen Vorurteile haben.

Zwei Wochen arbeiteten 49 Jugendliche aus 8 verschiedenen Ländern mit verschiedensten Kreativmethoden
und erfahrenen TrainerInnen an dem Thema. Es konnten neben der österreichischen Gruppe auch Organisationen
aus Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Mazedonien, Slowenien, Italien, Tschechien und Österreich begrüßt werden.

Methodisch wurden gruppendynamische Übungen durchgeführt, mit naturpädagogischem Teambuilding gearbeitet,
sowie mit Videomaterial, einem Schattentheater und einem Flashmob experimentiert.

„Wir geben Jugendlichen die Möglichkeit, sich bewusst und in gelebter Form mit den Themen Rassismus und Hass
auseinanderzusetzen und fernab vom Medienmainstream reale Fakten, statt Vorurteile zu erfahren. Gemeinsam
mit den erlernten Methoden können sie sich dann eine eigene, gestärkte Meinung bilden und
die Werte Solidarität, Menschlichkeit und Frieden erkennen und leben“, so Martin Kraschowetz, handelsrechtlicher

Geschäftsführer des Mühl-fun-viertels.

„Das Ergebnis dieser Jugendbegegnung ergab einen außergewöhnlich positiven Mehrwert für alle TeilnehmerInnen.
Es war uns wichtig, ein inneres Verständnis dafür zu fördern, wie Menschenrechte, Solidarität und
Wertschätzung ohne Vorurteile selbstverständlich gelebt und weitergegeben werden können“, ergänzt Barbara Heigl,
eine der OrganisatorInnen des Projektes.