„Build a team of inclusion”

Internationales Seminar zum Thema Inklusion von benachteiligten Jugendlichen und jungen
Erwachsenen.

Ein Weiterbildungs-Seminar für JugendarbeiterInnen aus ganz Europa im Mühl-fun-
viertel in Klaffer am Hochficht von 12.10.2018 – 21.10.2018

Klaffer am Hochficht: Von 12. bis 21. Oktober 2018 fand ein internationales
Weiterbildungsseminar für europäische JugendarbeiterInnen im Mühl-fun-viertel statt.
Das durch Erasmus+ unterstützte Projekt hatte zum Ziel, den TeilnehmerInnen aus
Portugal, Rumänien, der Türkei, Griechenland, Italien, Spanien, der Slowakei und
Österreich, neue Methoden zur Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen zu vermitteln.
Im Fokus stand die Frage, wie eine funktionierende gesellschaftliche Inklusion dieser
Jugendlichen stattfinden kann.

Ein wichtiger Aspekt hierbei war es, vor allem niederschwellige Methoden des
Teambuilding mit einfachen Mitteln kennenzulernen. Das Mühl-fun-viertel mit seiner
Vielzahl an Möglichkeiten und dem weitläufigen Gelände war dazu besonders gut
geeignet.
Auch wurde das internationale Setting des Seminars genutzt, um
länderübergreifende Erfahrungen auszutauschen, sowie auch die eingesetzten,
erfolgreichen Methoden der Jugendarbeit aus anderen europäischen Ländern
kennenzulernen. Fokussiert wurde konkret auch darauf, wie Vorurteile und
Diskriminierung abgebaut werden können.

JugendarbeiterInnen sind täglich gefordert, mit schwierigen Situationen im
Arbeitsalltag umzugehen. Vor allem die gesellschaftliche Inklusion von
benachteiligten Jugendlichen stellt oft eine sehr große Herausforderung dar. Darum
ist es notwendig neue Methoden und niederschwellige Herangehensweisen
kennenzulernen. Dies bietet den JugendarbeiterInnen die Möglichkeit, sozial-
ressourcenorientiert in der Gruppe mit den Jugendlichen zu arbeiten,“ erklärt Martin
Kraschowetz, handelsrechtlicher Geschäftsführer des Mühl-fun-viertels.

Die nun durch die Ergebnisse dieses Seminars gestärkten JugendarbeiterInnen aus
ganz Europa nahmen die gewonnenen Erkenntnisse nun in ihre Heimatländer mit,
um erfolgreicher mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten zu können, und ihnen
eine bessere Zukunft als Teil der Gemeinschaft zu ermöglichen.