MOVE – mind meets nature: Internationales Seminar zu Outdoorpädagogik

 

Das Mühl-fun-viertel veranstaltete, unterstützt von der EU-Aktion Erasmus+, von 27.05.2018 – 03.06.2018 in Klaffer/Hochficht einen internationalen Workshop mit PartnerInnen aus sieben europäischen Ländern. Zielgruppe waren JugendarbeiterInnen aus den TeilnehmerInnenländern.

Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen mittels der eigenen psychischen Widerstandsfähigkeit meisten zu können.  Mit Hilfe von Natur- und Outdoormethoden kann Resilienz gerade bei Jugendlichen, die heute in einer schnelllebigen Zeit mit Handy, Computer und Fernseher aufwachsen, gestärkt werden. Gerade für JugendarbeiterInnen ist die Kenntnis dieser Methoden daher besonders wichtig. Das Pubertätsalter birgt viele Krisen, durch die in Resilienz ausgebildete JugendarbeiterInnen gut begleiten können. Durch Resilienz gestärkte Menschen sind gesünder, freudvoller und produktiver im Leben.

Um genau diese Natur- und Outdoormethoden zu trainieren, wurde mit Unterstützung der EU-Aktion ERASMUS+ ein internationaler Workshop ins Leben gerufen. Angeleitet durch international erfahrene TrainerInnen des Mühl-fun-viertels wurde ein vielfältiges Programm gestaltet. Dabei wurde insbesondere auch auf die Zielsetzungen des Erasmus+ Programms Rücksicht genommen. Mit dabei in Klaffer/Hochficht waren JugendarbeiterInnen aus Portugal, Italien, Mazedonien, Rumänien, der Slowakei, Polen und Österreich.

Die Natur ist der größte Seminarraum der Welt und das Mühl-fun-viertel ist mit seinen Tipis, Lagerfeuermöglichkeiten, dem Wald und den zahlreichen Wanderwegen eine ideale Location für ein solches Seminar. Die TeilnehmerInnen absolvierten unter anderem Vertrauensübungen, Achtsamkeitsübungen, und Teambuilding-Maßnahmen in der Natur. So wurden natürliche Unterschlupfe gebaut, ein Brotofen aus Naturmaterialien errichtet und auch Pfeil und Bogen selber gebaut.

„Ein Highlight war sicher eine 10 Kilometer lange Wanderung, welche ohne Geld, ohne GPS, dafür mit zu erledigenden Aufgaben in Kleingruppen zu bewältigen war. Hier wurden auch Kontakte mit den BewohnerInnen von Klaffer/Hochficht geknüpft“,freut sich Sonja Plaimer, eine der TrainerInnen des Mühl-fun-viertels.

Vollbepackt mit neuen Methoden und neuen Kompetenzen ging es dann für die TeilnehmerInnen zurück in Ihre Heimatländer, wo sie gestärkt durch das Seminar nun junge Menschen in ihrer täglichen Arbeit darin unterstützen können, einen für sie passenden guten Platz in der Gesellschaft zu finden.