Internationale Outdoorpädagogen bilden sich in Klaffer/Mühl-fun-viertel weiter

In unserer schnelllebigen, streng regulierten Zeit mangelt es vielen Jugendlichen an Perspektiven und Möglichkeiten zur positiven Selbsterfahrung und zum Erproben der eigenen Grenzen. Oft bleiben nur Videospiele, Drogen, Gewalt und Konsum als Ausweg aus der Langeweile.

Im Rahmen eines Trainingskurses, mit internationalen Teilnehmern (Portugal, Spanien, Türkei, Mazedonien, Rumänien, Litauen und natürlich Österreich)  welcher vom 7. – 13. April stattfand,  konnten die JugendarbeiterInnen selbst Einblicke und Erfahrungen mit den Mitteln und Methoden der Natur-, Wildnis- und Outdoorpädagogik sammeln und sich inspirieren lassen. Dieses Projekt wurde durch das Programm von Erasmus+ gefördert und unterstützt.

Die Natur – der größte  Seminarraum der Welt, eröffnete den Teilnehmern ein vielfältiges Ausprobieren und Kennenlernen.  Das  Leben in  Tipis und Lagerfeuer, das Durchstreifen von Waldgebieten und Wanderwegen, sowie Teambuilding mit gemeinsamen Campaufbau und Survival skills standen auf dem Trainingsplan.  Die Outdooraktivitäten wurden von den TeilnehmerInnen ausgearbeitet und aktiv gemeinsam mit der Gruppe geteilt.

„Für mich ist im Müh-lfun-viertel der schönste Spielplatz der Welt,  genau vor meinen Füßen und daher ein optimaler Austragungsort für naturnahe Seminare“, schwärmt Christoph Himmelbauer, Leiter des Mühl-fun-viertels in Klaffer.